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Zertifikat ökokiste 2020
Weihnachtsessen im Wandel der Zeiten! 

Advent – von der Fastenzeit zum Plätzchengenuss
Spätestens ab Oktober verlockt uns der Anblick von Plätzchen, Lebkuchen und vielen anderen Weihnachtsleckereien auch im Hofladen in Nettelkamp. Kaum vorstellbar, dass die Adventszeit in früheren Jahrhunderten eine 40-tägige Fastenzeit war, ähnlich wie die Wochen vor Ostern. Fleisch und Süßigkeiten waren tabu – zumindest an den Werktagen. Lediglich sonntags gab es Plätzchen oder Honigkuchen. Und natürlich auch am Nikolaustag, an dem traditionell geschlachtet und genascht werden durfte.


Heute eine Zeit der Leckermäulchen
Heute ist der Advent eine echte Schlemmerzeit. Doch gemeinsam Plätzchen zu backen, sich nachmittags zu Gebäck und Punsch zu verabreden und sich bewusst besondere Leckerbissen zu gönnen, ist eine relativ neue Entwicklung. Wer schon ein wenig älter ist, erinnert sich noch daran, wie in Kindheitszeiten die von Mutter oder Oma liebevoll gebackenen Weihnachtsplätzchen sorgsam in Dosen verpackt, und bis zum Fest in die Vorratskammer gestellt wurden. Schon vorher heimlich zu naschen war natürlich streng verboten! Dass die meisten klassischen Plätzchenrezepte ohne Eier auskommen, liegt übrigens nicht an der Fastenzeit, sondern daran, dass Hennen ursprünglich in der dunklen Jahreszeit eine Pause machen und kaum Eier legen. … und warum die Eier zu Ostern bunt sind, lest ihr im kommenden Jahr.

Weihnachtsleckereien und Backzutaten im Shop

Karpfen, Würstchen oder Gänsebraten
Die vorweihnachtliche Fastenzeit endete erst mit dem Heiligen Abend. Daher war und ist es in vielen Regionen Deutschlands üblich am 24. Dezember Karpfen zu essen – Fisch als eine klassische Fastenspeise. Erst am 25. Dezember wurde das große Festessen mit Braten und üppigen Beilagen aufgetischt. Die Geschichte der Weihnachtsgans reicht dabei bis ins Mittelalter zurück. Damals aß man diesen Festschmaus übrigens auch zum Michaelistag am 29. September und natürlich als „Martinsgans“ am 11. November. Die einfachen Leute konnten sich allerdings keine Gans leisten. Ihr typisches Weihnachtsessen waren oft Schweinebraten oder Würste. Dafür mästeten die Bauern in der Vorweihnachtszeit extra ein Schwein, die sogenannte „Mettensau“.

Kartoffelsalat und Würstchen - moderne Tradition
Der Brauch, an Heiligabend Würstchen mit Kartoffelsalat zu essen, hat also weit zurückreichende Wurzeln. Trotzdem passt er perfekt in unsere heutige Zeit – ein schnell zubereitetes, leckeres Essen, mit dem die Feiertage entspannt starten können.
Am ersten Weihnachtstag genießen es viele, aufwändiger zu kochen und mit Familie und Freunden gemeinsam zu feiern. Inzwischen hat dabei die Ente als Festtagsbraten der Gans den Rang abgelaufen, aber auch das Brathähnchen ist heute beliebt. Raclette oder Käse-Fondue als geselliges Event liegt ebenfalls im Trend,

Wer vegetarisch oder vegan lebt kann nicht so leicht auf Traditionen zurückgreifen, da früher Fleisch zu Weinachten eine wichtige Rolle gespielt hat. Wenn man nicht auf liebgewonnene Weihnachtstraditionen verzichten möchte, empfehlen wir den Veganen Vesttagsbraten von Wheaty. Die ultimative Bratenalternative auf Seitan-Basis. Bei der Zubereitung sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt z.B. mit klassischem Festtagsbraten an Pflaumen-Zimtsauce, feinem Braten Wellington im Blätterteigmantel, oder lieber feurig als Seitanbraten „Diavolo“?   


Bei uns hat die Frage, was wird es an Weihnachten zu Essen geben, besonders unter den Kindern schon zu mach heißer Diskussion geführt. Ganz egal, für welches Menü Ihr Euch  dieses Jahr entscheidet,  in unserem Hofladen und im Onlineshop findet ihr alles für eine gemütliche und genussvolle Weihnachtszeit.

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09.12.2021
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