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Ihr Biokisten Lieferservice in Ihrer Umgebung
Natur: Was wir dafür tun
Seit 1990 arbeitet der Elbers Hof biodynamisch. Die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise ist mit ihren Anregungen für den Boden sowie für die Natur mit ihren Pflanzen und Tieren ein Segen. Aber auch darüber hinaus engagieren wir uns mit Herzblut und Engagement für den Naturschutz. Wir freuen uns, dass wir auf der uns anvertrauten Fläche Gestaltungmöglichkeiten wahrnehmen und umsetzen können – sehen Sie selbst!
Feucht-biotope


Gemeinsam mit dem BUND kümmern wir uns um eine feuchte Wiese, in der sich kleine Gewässer befinden. Hier kommen seltene Libellenarten vor, weil die Gewässer von Zeit zu Zeit austrocknen und sich Fische nicht ansiedeln können. Diese würden die Larven der Libellen fressen.

Wenn unsere Schafe und Ziegen auf der Weide sind, werden die Gewässer ausgezäunt, damit die Gewässerbewohner ihre Ruhe haben.
Gehölze & Waldpflege


Zum Elbers Hof gehören einige bewaldete Flächen. 

Der Erlenbruch am sanft geschwungenen Eisenbach ist dabei etwas ganz Besonderes. Wir haben standortfremde Fichten roden lassen und durch Erlen und Eschen ersetzt. Kraniche sind in der sumpfigen Auenlandschaft gerne unterwegs, und mit viel Glück kann man auch den Pirol hören. 

In den Wierener Bergen widmen wir uns der Anpflanzung von Eichen und Buchen, die naturgemäß an diesem Standort heimisch sind.




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Bienen


Bienen sind für die Natur und unser Leben immens wichtig. Jede einzelne Honigbiene bestäubt täglich rund 1000 Blüten. Eine Vielzahl unserer Pflanzen – in der Landwirtschaft und im Ziergarten – verdankt ihr Wachstum, ihre Vermehrung und Erhaltung den fleißigen Bienen.

Wir arbeiten mit einem Bioland-Imker zusammen. Seine Bienenvölker stehen unter anderem an unseren Obstbäumen und Kräuterfeldern. Auch säen wir spezielle Blühflächen für die Bienen aus.

Wir sind froh, somit den Bienen, dem Imker, den Honigliebhabern und der Pflanzenvielfalt auf unseren und auf benachbarten Flächen etwas Gutes tun zu können.

Bienen

Vielfalt


Artenvielfalt fängt bei uns schon auf dem Acker an. Wir bauen auf unseren Feldern fast 100 verschiedene Kulturpflanzen an, darunter viele verschiedene Gemüse- und Kräuterarten.

Die Vielfalt des Hofes spiegelt sich auch in der Landschaft wider. Vielfältige Kulturen sorgen dafür, dass verschiedene Pflanzen und Tiere auf den Feldern einen Lebensraum finden. Am Summen und Brummen im Kräuterfeld kann man die Vielfalt bei uns sogar hören.

Auch am Rande der Flächen haben wir neue Strukturen geschaffen, die die Biodiversität fördern.
Vogelwelt
Feldvögel haben in den vergangenen Jahren dramatische Bestandseinbussen erlitten. Wo um 1950 noch 100 Rebhühner lebten, gibt es heute noch ein oder zwei.

Bei uns finden Rebhühner einen Lebensraum, denn wir bieten ihnen auch im Winter strukturreiche Flächen, in denen sie sich verstecken können und Nahrung finden. Auf unseren Feldern finden sie genug Insekten, die besonders wichtig für die Aufzucht ihrer Küken sind.

Auch andere Feldvögel wie Feldlerchen, Schafstelzen und sogar der Ortolan, der in Niedersachsen als stark gefährdet gilt, kommen auf unseren Flächen vor. 

Foto: B. Petersen
Hecken


Zum Elbers Hof gehören viele Flächen, auf denen Hecken, Baumreihen oder einzelne Gehölze wachsen.

Bei der Pflanzung unserer Hecken haben wir darauf geachtet, möglichst viele einheimische Gehölzarten zu verwenden, um verschiedenen Tierarten einen Lebensraum zu bieten. Stachelige Gehölze wie Schlehen und Heckenrosen werden z.B. gerne vom Neuntöter zum Aufspießen seiner Nahrung genutzt.

Das Schnittgut, das bei der Pflege der Hecken anfällt, können wir in unserer Hackschnitzelheizung verwenden.
Streuobst


An verschiedenen Orten haben wir hochstämmige Obstbäume gepflanzt und extra alte Sorten ausgewählt, denn früher gab es tausende Obstsorten. Heute wird dagegen nur noch mit etwa sechs Apfelsorten und deren Abkömmlingen gezüchtet.

Wir wollen dazu beitragen, die Sortenvielfalt zu erhalten!
Außerdem können unsere Hochstämme etwa 200 Jahre alt werden!

Je älter und knorriger die Bäume sind, desto mehr Tierarten finden hier ein Zuhause. Erst nach rund zehn Jahren fangen die Bäume an, richtig zu tragen. Dann werden Saft und Tafelobst auch in den Abokisten zu finden sein.
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